Pressemitteilungen zur SPITZiale

Mehr Humor! (c:
Erste Einblick in das Filmprogramm der fünften SPITZiale – von Zeitmaschinen, Dorfkneipen und rettenden Küssen
Für die fünfte SPITZiale ist alles vorbereitet: die Jury um Katharina Spiering, Timur Bartels und Benjamin Munz bereitet sich auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor, Moderator Søren Eiko Mielke feilt bereits an seiner Moderation und die Festivalorganisatoren verwandeln die Alte Gießerei in ein stimmungsvolles Lichtspielhaus. 18 Filme treten im Wettbewerb an, um den mit 2.000 Euro dotierten „Goldenen SPITZ“ zu gewinnen.
Einen ersten Einblick in das filmische Programm der fünften SPITZiale geben die Festivalorganisatoren bereits vorab. „Nachdem sich die Nachwuchsfilmemacher in den letzten Jahren häufig mit eher düsteren oder nachdenklichen Themen auseinandergesetzt haben, sind in diesem Jahr wieder erheblich mehr positive und lustige Filme im Wettbewerb“ erklärt SPITZiale-Vorstandsmitglied Florian Jürgens. „Darauf haben wir natürlich nur sehr bedingt Einfluss, schließlich wollen wir unserem Publikum die aus unserer Sicht besten Filme bei unserem Festival zeigen. Auch wir begrüßen es aber, dass es in diesem Jahr wieder mehr humorvolle Werke auf die Leinwand schaffen.“
Im ersten Filmblock geht Uhren-Sammler Jan einen vermeintlich fairen Deal ein. Für nur 350 Euro soll die im Antiquitätenladen annoncierte Zeitmaschine ihm gehören. Ob sich dieses Geschäft für Jan lohnt, beantwortet Regisseur Garry Savenkov in seinem Film „Ein fairer Deal“. Dabei ist ihm ein gleichsam witziger wie fantastischer Film gelungen, der bis zum Schluss zu überraschen weiß. Gänzlich bodenständig erwartet die Zuschauer im zweiten Filmblock eine besondere SPITZiale-Premiere. Mit dem Film „Zum Ewigen Knecht“ hat es das erste Kneipen-Musical in das Festivalprogramm geschafft. Regisseur Jakob Reuter erzählt darin die Geschichte vom jungen Karl, der plant, das beschauliche Dorfleben für eine Zukunft in der Stadt einzutauschen. Die Dorfbewohner geben daraufhin nicht nur musikalisch alles, um Karl von diesem Gedanken abzubringen. Kann so auch die lokale Dorfkneipe gerettet werden? Der kürzeste Film im Wettbewerb hört auf den verlockenden Namen „Der Kuss“. An einem ganz normalen Abend trifft ein Mann an einem Bahnsteig auf ein schwules Paar, eine junge Frau und zwei pöbelnde Betrunkene. Als die Situation zu eskalieren droht, greift der Held des Films zu ungewöhnlichen Mitteln. Regisseur Roman Meyer-Paulino schafft es, in nicht einmal drei Minuten mit überraschendem Humor ein klares Zeichen zu setzen.
Welcher der insgesamt 18 Filmemacher den ersten Preis entgegennehmen wird, entscheidet sich erst bei der Preisverleihung am Samstagabend. Eine andere Entscheidung ist jedoch bereits im Vorfeld der SPITZTiale getroffen worden. Denn für ihre ehrenamtliche Arbeit erhalten die Organisatoren der SPITZiale den diesjährigen IGS-Förderpreis „Leistung macht Laune“. Dieser wird am Samstagabend vom Landrat Dr. Ralf Niermann und vom IGS-Vorsitzenden Christoph Barre an die Macher des Espelkamper Filmfestivals überreicht. Hierdurch kommt es zu einer halbstündigen Verschiebung des dritten Filmblocks, der nun abweichend um 19:30 Uhr beginnt.
Alle Filme und Zeiten haben die SPITZiale-Macher auch auf ihrer Webseite www.spitziale.de zum Nachlesen bereitgestellt. Auf der Webseite gibt es ebenfalls noch Karten für das Filmfestival. Auch in der Buchhandlung Lienstädt & Schürmann in Espelkamp können noch vergünstigte Kombitickets für alle drei Filmblöcke sowie Einzeltickets erworben werden.

Juryvorstellung, die 3.! Timur Bartels
Last but not least unser drittes Jurymitglied für die fünfte Espelkamper SPITZiale: Timur Bartels!
Der 1995 in Berlin geborene Timur feierte seinen größten Erfolg bislang in der Erfolgsserie „Club der roten Bänder“ (VOX). Für seine Hauptrolle in der teils tragischen, teils lustigen Serie gewann er diverse Preise, wie zweimal den „Deutschen Fernsehpreis” und den ‘’Jupiter Award’’. Außerdem wurde er mit dem „Deutschen Schauspielerpreis”, dem „New Faces Award”, dem „Grimme-Preis“, dem „Audi Generation Award“ und dem „International Emmy Kids Award” in der Kategorie ‘Kids: Series’ ausgezeichnet. Der Kinofilm zur Erfolgsserie landete bereits in der 1. Woche auf Platz 1 der deutschen Kinocharts.
Dem älteren Publikum ist Timur Bartels in der Hauptrolle des Kriminalkommissar Ben Kuttner in der Serie „Die Spezialisten – Im Namen der Opfer“ (ZDF) oder durch Kinofilme wie „Klassentreffen“ von Til Schweiger oder „Ballon“ von Michael „Bully“ Herbig bekannt. Viele kennen ihn aus TV-Shows wie „Dancing on Ice“ (SAT.1) oder „Grill den Henssler“ (VOX). Auch als Sänger hat er sich bereits einen Namen gemacht.
Timur, wir sehen uns in ziemlich genau zwei Wochen! 📸 © Michelle Math

Juryvorstellung, die 2.! Katharina Spiering
Neuer Tag, neues Jurymitglied! Dieses Jahr ebenfalls in der Jury ist Katharina Spiering.
Katharina wurde in Berlin geboren, wo sie schon von Kindesbeinen an im Friedrichstadt-Palast Berlin und der Volksbühne ihrem Spieltrieb freien Lauf ließ.
Nach ihrer Ausbildung an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ war und ist sie bis heute an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland zu sehen. Sie spielte in vielen Film– und Fernsehproduktionen in Deutschland und ihrer zweiten Heimat Russland, wie zum Beispiel in Dietrich Brüggemanns „3 Zimmer/Küche/Bad“, in mehreren Tatorten oder den Verfilmungen der „Kluftinger“-Romanreihe. Gern und häufig steht sie auch für Kurzfilme vor der Kamera. Ihre Stimme kennt man als Synchronsprecherin sowie aus Hörbüchern und Hörspielen.
Wir freuen uns dich kennenzulernen, Katharina! 📸 © Joachim Gern

Juryvorstellung, die 1.! Benjamin Munz
Nur noch knapp 2 ½ Wochen bis zur fünften Espelkamper SPITZiale – aus diesem Grund möchten wir nun die Gelegenheit nutzen und nach und nach unsere diesjährige Jury vorstellen. Wir beginnen mit Benjamin Munz:
Benjamin Munz studierte bis 2011 an der Filmakademie Baden-Wüttemberg Film- und TV-Produktion mit Schwerpunkt Serien-Producing. Er produzierte in dieser Zeit mehr als 25 Kurzfilmprojekte, welche weltweit auf Filmfestivals ausgewertet und mit unzähligen Preisen ausgezeichnet wurden (u.a. nominiert für den Studenten-Oscar). Bereits vor seiner Zeit an der Filmakademie arbeitete er für Werbefilmproduktionen in der ganzen Welt. Von 2011 bis 2019 war er für die Rat Pack Filmproduktion aktiv, für die er vier Kinospielfilme produzierte, welche alle Premiere auf internationalen A-Festivals feierten. Seit 2018 ist er bei Constantin Film engagiert, zuletzt für das NETFLIX-Original POLAR.
Benjamin, wir freuen uns auf dich! 📸 © Marc Reimann

SPITZiale erhält IGS-Förderpreis „Leistung macht Laune“
Zum fünfjährigen Bestehen des Espelkamper Filmfestivals SPITZiale wird dessen Organisatoren eine besondere Ehre zuteil. Denn obwohl das Jubiläum schon genug Grund zum Feiern ist, freuen sich die SPITZiale-Macher in diesem Jahr über eine ganz besondere Auszeichnung. Dem Espelkamper Filmfestival wird der IGS-Förderpreis „Leistung macht Laune“ verliehen. Die Interessengemeinschaft Standortförderung Kreis Minden-Lübbecke (IGS) zeichnet die SPITZiale dafür aus, die Attraktivität und den Bekanntheitsgrad der Region zu steigern. War die erste SPITZiale im Jahr 2015 noch ein Geheimtipp für lokale Filmfreunde, konnten die Festivalmacher in den letzten Jahren immer mehr überregionale Zuschauer begrüßen, die extra für das Espelkamper Kurzfilmfestival anreisten. Genau wie die inzwischen fast 100 Filmemacher, die seit der ersten SPITZiale aus ganz Deutschland nach Espelkamp gekommen sind, um ihre Werke einem begeisterten Publikum zu präsentieren. Espelkamp sowie die Region Minden-Lübbecke haben sich so in den vergangenen Jahren einen Namen in der deutschen Filmbranche gemacht.
Den Förderpreis wird die IGS im Rahmen des diesjährigen Filmfestivals an das Organisationsteam überreichen. „Wir freuen uns darauf, den Landrat Dr. Ralf Niermann sowie den IGS-Vorsitzenden Christoph Barre auf der SPITZiale begrüßen zu dürfen. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass unser Projekt mit einer so tollen Auszeichnung bedacht wurde“ freut sich SPITZiale-Initiator Stephan Fröhlich. „Das ist eine tolle Bestätigung für die Arbeit, die wir in den letzten Jahren geleistet haben. Unser gesamtes Team ist wahnsinnig stolz!“
Die Übergabe des Förderpreises findet am frühen Samstagabend zwischen dem zweiten und dritten Filmblock statt. Die Organisatoren möchten die Besucher des dritten Filmblocks daher vorab informieren, dass sich das Programm um etwa eine halbe Stunde nach hinten verschiebt. „Veranstaltungen haben in den vergangenen Jahren nur selten den IGS-Förderpreis erhalten, daher freuen wir uns umso mehr, dass in diesem Jahr das Filmfestival SPITZiale ausgezeichnet wurde“ so Florian Jürgens, Mitglied des SPITZiale-Vorstands. „Für uns und das Komitee war klar, dass wir die Preisübergabe auf unserer Festivalbühne durchführen wollen. Schließlich ist dies für uns ein ganz besonderer Moment. Auf die Laudatio unserer stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Senckel sind wir schon sehr gespannt!“
Vor kurzem haben die Festivalveranstalter bestätigt, dass das filmische Programm für die SPITZiale 2019 feststeht. Dieses umfasst neben den bekannten Genres wie Drama, Krimi oder Komödie in diesem Jahr auch einen Science-Fiction-Film, einen waschechten Actionkracher sowie ein Zeitreiseabenteuer der besonderen Art. Aus über 52 Stunden Filmmaterial haben die Organisatoren das letztlich sechsstündige Festivalprogramm zusammengestellt. Inzwischen stehen aber auch die prominenten Mitglieder der diesjährigen Festivaljury fest, wie SPITZiale-Vorstand Günter Fröhlich zufrieden bestätigt. „Wir freuen uns sehr, auch zur fünften SPITZiale bekannte Gesichter aus Film und Fernsehen in Espelkamp begrüßen zu dürfen. Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass die bei der SPITZiale gezeigten Filme von einer fachkundigen Jury bewertet und prämiert werden. Schließlich wollen wir sicherstellen, dass auch Profis voll und ganz von den Gewinnerfilmen überzeugt sind. Die Namen der Jurymitglieder werden wir bereits in Kürze auf unserer Webseite und in der Presse bekannt geben.“
Das Filmfestival SPITZiale findet am 04. und 05. Oktober 2019 zum inzwischen fünften Mal statt. In der Alten Gießerei in Espelkamp laden die Festivalorganisatoren zu insgesamt drei Filmblöcken ein, in denen etwa 20 Kurzfilme talentierter deutscher Filmemacher auf großer Leinwand präsentiert werden. Beide Veranstaltungstage werden durch ein attraktives Abendprogramm abgerundet, so dass man sich bei einem kühlen Getränk in entspannter Atmosphäre mit anderen Zuschauern oder den anwesenden Filmemachern über die gerade gesehenen Werke austauschen kann. Und selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Zwei Foodtrucks versorgen die Gäste vor und nach den Filmblöcken mit leckeren Burgern und Flammkuchen.
Karten für die SPITZiale 2019 gibt es in der Espelkamper Buchhandlung Lienstädt & Schürmann sowie hier auf der Webseite.

Das Programm für die fünfte SPITZiale steht fest!
Die SPITZiale wird fünf Jahre alt. Und die stolzen Eltern setzen derzeit alles daran, diese besondere SPITZiale zu einem einmaligen Erlebnis zu machen. „Als wir vor fünf Jahren mit der SPITZiale gestartet sind, haben wir nicht damit gerechnet, dass sich das Festival so entwickeln würde“ stellt Vorstandsmitglied Elke Dunger-Fröhlich erstaunt aber zufrieden fest. „Doch jetzt wo wir es geschafft haben, der SPITZiale einen festen Platz in Espelkamp und der Region zu sichern, wollen wir das Jubiläum auch gebührend feiern. Wir haben bereits eine Menge Ideen gesammelt und arbeiten derzeit mit unserem Team an der Realisierung dieser Vorhaben.“
Fest steht, auch bei der fünften SPITZiale werden neben dem angekündigten Rahmenprogramm ganz sicher wieder die Filmemacher und ihre Werke im Fokus des Interesses stehen. Und als ob diese es gewusst hätten, haben auch sie dem SPITZiale-Team einen großen Gefallen getan. „Mit über 320 Filmen und einer Gesamtspielzeit von mehr 52 Stunden haben wir in diesem Jahr die meisten Einreichungen seit Beginn der SPITZiale erhalten.“ Doch Vorstandsmitglied Günter Fröhlich kennt auch die Kehrseite der Medaille: „Für uns bedeutete diese Menge an Filmen einen immensen zeitlichen Invest. Jeder Film musste vom Sichtungsteam mindestens einmal angeschaut werden. Was in diesem Jahr jedoch besonders viel Spaß gemacht hat. Denn nicht nur die Anzahl, sondern vor allem die Qualität der eingereichten Filme war überragend!“
Das kann auch Florian Jürgens bestätigen, der zu den insgesamt zehn Personen gehört, die alle eingereichten Filme gesichtet haben. „Es fiel uns noch niemals so schwer, uns auf die ca. zwanzig Filme zu beschränken, die wir im Rahmen der SPITZiale zeigen können. Über 50 eingereichte Filme haben wir als besonders sehenswert angesehen. Das hätte für mehr als zwei Festivals gereicht. Doch nach intensiven Diskussionen im Sichtungsteam steht das Programm für die bislang beste SPITZiale jetzt fest!“
Auch die thematische Bandbreite der eingereichten Filme ist nach den eher schwermütigen Filmen im letzten Jahr erfreulich groß. Neben aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen umfasst das Festivalprogramm der SPITZiale 2019 auch eine Zeitreise in das Deutschland der 1960er Jahre, einen Mordfall im Drogenmilieu sowie den drohenden Weltuntergang durch einen Kometeneinschlag. „Und auch lustige Filme sind in diesem Jahr wieder vermehrt dabei“ versichert Günter Fröhlich. „Natürlich versuchen wir jedes Jahr, ein möglichst vielfältiges Festivalprogramm sicherzustellen. Trotzdem gelingt dies nicht immer so gut wie in diesem Jahr, denn schließlich wollen wir den Besuchern die aus unserer Sicht besten Filme zeigen. Wenn sich die Filmemacher in einer bestimmten Phase eher ernsten Themen widmen, spiegelt sich das natürlich auch in der SPITZiale wider.“
Wie bei den vier vorangegangenen Filmfestivals wird auch in diesem Jahr wieder eine prominente Jury über die Vergabe der mit insgesamt 3.500 Euro dotierten Preise entscheiden. „Wir stehen mit zahlreichen bekannten Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen im Kontakt und werden in Kürze erste Namen bekannt geben können“ hält sich Elke Dunger-Fröhlich noch bewusst zurück. „Wir wollen die Spannung ja bis zur SPITZiale Anfang Oktober aufrechterhalten!“
Auch in diesem Jahr begrüßen die SPITZiale-Macher ihre Gäste wieder in der Alten Gießerei in Espelkamp, die für das Espelkamper Filmfestival in ein modernes Lichtspielhaus verwandelt wird. Durch das Programm der drei Veranstaltungsblöcke am 04. und 05. Oktober 2019 führt auch im Jubiläumsjahr wieder Moderator Søren Eiko Mielke, wodurch auch zwischen den Filmen Lacher garantiert sind.
Tickets für die SPITZiale 2019 können in der Buchhandlung Lienstädt & Schürmann in Espelkamp sowie hier auf der Webseite erworben werden. Wer sich eines der begehrten Kombitickets für alle drei Filmblöcke sichern möchte, sollte sich jedoch beeilen.

Die SPITZiale feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen
Was 2015 als fixe Idee begann, lockte in den vergangenen Jahren immer mehr Filmfreunde nach Espelkamp: das Kurzfilmfestival SPITZiale feiert 2019 sein fünfjähriges Jubiläum. Dass man soweit gekommen ist, freut besonders SPITZiale-Initiator Stephan Fröhlich. „Bei aller Euphorie und Leidenschaft für unser Projekt staunen wir immer wieder über das Wachstum der letzten Jahre. Der Kurzfilm fristet in Deutschland eher ein Nischendasein – was sehr schade ist. Welch tolle Geschichten die jungen Filmemacher zu erzählen haben, durften wir in den vergangenen vier Jahren immer wieder erleben. Und auch die bislang eingereichten Filme für die fünfte SPITZiale lassen bereits erahnen, dass das diesjährige Programm thematisch sehr breit gefächert sein wird.“
Das bereits angesprochene Wachstum stellte die Festivalorganisatoren im letzten Jahr vor eine große Herausforderung. Das Espelkamper Elite-Kino war regelmäßig binnen kürzester Zeit ausverkauft. Die 160 Sitzplätze, die zudem noch Platz für Filmemacher und Jury bieten müssen, reichten nicht aus, um allen Interessenten die Möglichkeit zu bieten, an der SPITZiale teilzunehmen. Daher entschied man sich im letzten Jahr dazu, mit dem Filmfestival in die Alte Gießerei umzuziehen, wo auch die SPITZiale 2019 stattfinden wird.
Der Umzug war für die Organisatoren mit einem deutlichen Mehraufwand verbunden, den man zugunsten des größeren Platzangebots jedoch gerne auf sich genommen hat. „In der Alten Gießerei haben wir nicht nur die Möglichkeit, mehr Zuschauer unterzubringen“ stellt Vorstandsmitglied Elke Dunger-Fröhlich zufrieden fest. „Wir konnten auch unseren Traum von einem Festival-Campus verwirklichen, den wir in diesem Jahr noch weiter ausbauen werden. Man kann vor und nach dem Festival etwas Leckeres essen und trinken und sich in Ruhe mit anderen Zuschauern oder Filmemachern austauschen. Das Angebot und die Organisation bei der Verpflegung werden wir in diesem Jahr noch einmal verbessern, nachdem wir hierzu im letzten Jahr konstruktive Rückmeldungen erhalten haben.“
Den aktiven Austausch mit den Zuschauern haben die Festivalmacher im letzten Jahr ganz bewusst gesucht, erklärt SPITZiale-Vorstandsmitglied Florian Jürgens. „Wir haben bereits während der letzten SPITZiale viele Gespräche mit Besuchern geführt und uns Feedback zur neuen Location eingeholt. Dabei haben wir sowohl mit langjährigen SPITZiale-Fans als auch mit neuen Besuchern gesprochen. Das Feedback war unter dem Strich sehr positiv, wir konnten aber auch wichtige Verbesserungsvorschläge in die Planungen für die SPITZiale 2019 mit einbeziehen. So werden wir beispielsweise das Soundkonzept in diesem Jahr noch einmal komplett überdenken. Der Dialog hat uns zudem gezeigt, wie wichtig unser Festival bereits nach vier Jahren für die kulturelle Vielfalt in der Region ist. Das merken wir auch an der steigenden Anzahl unserer Vereinsmitglieder, die das Festival durch ihre aktive Mitgestaltung überhaupt erst möglich machen.“
Besucher der fünften SPITZiale erwarten wie in den vergangenen Jahren über 20 spannende Kurzfilme, die in insgesamt drei Blöcken am Freitag und Samstag präsentiert werden. Als eines der wenigen Filmfestivals in Deutschland legen die Organisatoren großen Wert darauf, dass die Filmemacher selbst aktiver Teil der SPITZiale sind. So führt Moderator Søren Eiko Mielke nicht nur einfach durch das filmische Programm, sondern schafft es, den anwesenden Regisseuren, Produzenten und Schauspielern in Interviews interessante Details zu ihren Werken zu entlocken.
Der Vorverkauf für die fünfte SPITZiale hat bereits begonnen. Tickets können in der Espelkamper Buchhandlung Lienstädt & Schürmann oder hier auf der Webseite erworben werden. Wer eines der begehrten Kombitickets ergattern möchte, sollte sich nach den Erfahrungen der letzten Jahre jedoch beeilen.

Goldener SPITZ 2018 für das bewegende Flüchtlingsdrama ‚Fremde‘
Das vierte Espelkamper Filmfestival SPITZiale feiert seine glücklichen Gewinner. Der diesjährige Goldene SPITZ ging an den Regisseur Jonathan Behr, der mit seinem Film „Fremde“ auf eindringliche Weise das Schicksal von Jugendlichen darstellt, die von einer Abschiebung bedroht sind. Ebenfalls erfolgreich waren das Cybermobbing-Drama „Es wird besser“ von Adi Wojaczek, der auch einen Publikumspreis erhielt, sowie der liebevolle Animationsfilm „Gelato“ von Daniela Opp, der die Geschichte einer „eiskalten“ Liebe erzählt.
Die Fachjury um Michaela May, Ute van Assema, Paula Schramm und Matthias Lang vergab folgende Preise:
- Der mit 500 Euro dotierte SPITZ in Bronze ging an: Gelato – Die sieben Sommer der Eisliebe (Regie: Daniela Opp)
- Der mit 1.000 Euro dotierte SPITZ in Silber ging an: Es wird besser (Regie: Adi Wojaczek)
- Der mit 2.000 Euro dotierte SPITZ in Gold ging an: Fremde (Regie: Jonathan Behr)
Die über 900 Besucher der diesjährigen SPITZiale vergaben folgende Publikumspreise:
- Block 1: Der Junge mit dem Teddy (Regie: Alessandro Schuster)
- Block 2: Herr Mandrill (Regie: Tabea Edelkott, Johannes Lörz, Julian Schleier)
- Block 3: Es wird besser (Regie: Adi Wojaczek)
Presseartikel zur SPITZiale 2018

Prominente Jury freut sich auf vierte SPITZiale – Restkarten verfügbar
Bereits in wenigen Tagen wird für das vierte Espelkamper Filmfestival wieder der rote Teppich ausgerollt. Erstmalig begrüßen die Festivalorganisatoren ihre Zuschauer in der Alten Gießerei, welche extra für die SPITZiale in ein modernes Filmspielhaus umgewandelt wird. Schließlich verdienen die insgesamt 22 Kurzfilme, die in diesem Jahr auf der großen Leinwand präsentiert werden, eine besondere Atmosphäre. Diese Herausforderung haben die SPITZiale-Macher gerne auf sich genommen, um in diesem Jahr mehr Besuchern die Chance zu geben, die nicht alltägliche Kunst des Kurzfilms in Espelkamp erleben zu können.
Bei frischem Popcorn und kühlen Getränken wird auch auf der diesjährigen SPITZiale wieder die komplette Bandbreite des Films geboten. Gezeigt werden unter anderem Komödien, Thriller, Animationsfilme sowie Dramen, die sich mit gänzlich unterschiedlichen Themenwelten auseinandersetzen. Einige der gezeigten Filme haben im Festivaljahr 2018 bereits renommierte Kurzfilmpreise gewonnen und hoffen natürlich auch auf den mit 2.000 Euro dotierten „Goldenen SPITZ“.
Neben den gezeigten Kurzfilmen werden natürlich auch in diesem Jahr alle Augen auf die prominent besetzte Jury gerichtet sein. Umso mehr freuen sich die Festival-Organisatoren, einen sehr geschätzten und dem Publikum bereits bekannten Gast noch einmal in Espelkamp begrüßen zu dürfen. Die bekannte Schauspielerin Michaela May, die unter anderem in TV-Produktionen wie dem „Tatort“ und dem „Polizeiruf“ zu sehen war, war vor zwei Jahren von der familiären Atmosphäre der SPITZiale so begeistert, dass sie auch in diesem Jahr wieder gerne dabei sein wollte.
Doch die SPITZiale-Macher freuen sich zugleich über ein neues Gesicht in der Fachjury: die junge TV- und Kino-Darstellerin Paula Schramm wird beim vierten Espelkamper Filmfestival zu Gast sein. Paula Schramm stand bereits in jungen Jahren unter anderem für die TV-Serie „Schloss Einstein“ vor der Kamera und blickt daher schon auf eine umfangreiche Karriere zurück. Im Fernsehen wird sie vielen Zuschauern aus den Arztserien „In aller Freundschaft“ und „Doctor’s Diary“ oder aus TV-Klassikern wie „SOKO“ und „Alarm für Cobra 11“ bekannt sein. Im Kino war sie zuletzt unter der Regie von Roland Emmerich im Polit-Thriller „Anonymous“ zu sehen.
Komplettiert wird die Jury durch die aus Rahden stammende Regisseurin Ute van Assema, die schon im letzten Jahr bei der SPITZiale vertreten war, sowie durch den bereits vorgestellten Südtiroler Regisseur Matthias Lang („König Laurin“).
Wer sich als Zuschauer auf der SPITZiale von den insgesamt 22 Kurzfilmen begeistern lassen will, sollte sich beeilen. Während der Filmblock III am Samstagabend bereits seit einigen Wochen ausverkauft ist, stehen für die Blöcke I (Freitag, 20:00 Uhr) und II (Samstag 16:30 Uhr) noch wenige Restkarten zur Verfügung. Diese können in der Espelkamper Buchhandlung Lienstädt & Schürmann zum Preis von jeweils 10,- Euro erworben werden.
Kostenlos teilnehmen können sowohl Festivalbesucher als auch Filminteressierte am Netzwerktreffen (Freitag, ab ca. 22:00 Uhr) sowie an der Aftershow-Party (Samstag, ab ca. 22:00 Uhr), jeweils in der Alten Gießerei in Espelkamp. Die SPITZiale-Abendveranstaltungen bieten die Gelegenheit, sich mit den anwesenden Filmemachern, den Jury-Mitgliedern oder anderen Festivalbesuchern über die gemeinsame Leidenschaft zum Film auszutauschen. Getränke und Essen können an beiden Abenden erworben werden. Das vollständige Programm der diesjährigen SPITZiale kann auch auf der Webseite des Filmfestivals eingesehen werden: www.spitziale.de
Michaela May (Foto: Janine Guldener)
Paula Schramm (Foto: Karsten Prühl)

„Sehr dankbar für diese Chance!“ – Alte Gießerei gemeinsam besichtigt
Es sind zwar noch drei Monate Zeit, bevor in Espelkamp wieder dieser besondere Hauch von Hollywood durch die Stadt weht, doch im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für die vierte SPITZiale bereits auf Hochtouren. Dies liegt auch daran, dass man sich im Jahr 2018 an eine besondere Herausforderung gewagt hat. Denn erstmalig findet das Kurzfilmfestival SPITZiale nicht im Espelkamper Elite-Kino, sondern in der deutlich größeren „Alten Gießerei“ statt. Waren in den letzten Jahren bereits alle Karten kurz nach Beginn des Vorverkaufs bereits vergriffen, können sich in diesem Jahr mehr als doppelt so viele Besucher über Karten freuen.
Dass der Wechsel an einen größeren Veranstaltungsort überhaupt möglich ist, verdanken die Macher der Tatsache, dass auch die Familie Gauselmann zu den treuen Unterstützern des Filmfestivals gehört. „Ohne ihre Unterstützung wäre ein solcher Entwicklungsschritt nicht möglich gewesen. Für diese Chance sind wir sehr dankbar!“ betont SPITZiale-Initiator Stephan Fröhlich. „Außerdem bietet die Alte Gießerei mit ihrem besonderen Charme einen stimmungsvollen Rahmen für die SPITZiale.“ Das ehemalige Industriegebäude ist erst vor wenigen Jahren aufwendig saniert worden und zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung sind die Festivalorganisatoren kürzlich mit Vertretern der Gauselmann Immobilien sowie dem betreuenden Partner für Veranstaltungstechnik LSM in die konkreten Vorbereitungen für die vierte Ausgabe des Espelkamper Filmfestivals eingetreten. Schließlich wollen die SPITZiale-Macher ihren Besuchern in diesem Jahr viel Neues bieten. „Auch für uns ist es eine spannende Erfahrung, ein solch außergewöhnliches Kulturevent in diesem Jahr unterstützen und begleiten zu dürfen“ stellt Sylvia Blaha von der Gauselmann Immobilien fest.
Für die Entscheidung, diesen Entwicklungsschritt zu wagen, haben die Festivalorganisatoren bereits viel positives Feedback erhalten. Das bestätigt auch SPITZiale-Vorstandsmitglied Günter Fröhlich: „War ein Besuch in den letzten Jahren größtenteils den Personen vorbehalten, die direkt zu Beginn des Vorverkaufs Karten erworben haben, konnten wir für die diesjährige SPITZiale bereits viele neue Besucher gewinnen. Und auch langjährige Fans der SPITZiale freuen sich darüber, in diesem Jahr auch Bekannte und Freunde mit nach Espelkamp bringen zu können. Das war in den vergangenen Jahren nur selten möglich“.
Positive Nachrichten kann das SPITZiale-Team auch in Sachen Jury verkünden: mit dem Südtiroler Regisseur Matthias Lang steht das erste prominente Jurymitglied bereits fest. Lang hat zuletzt mit seinem Kinofilm „König Laurin“ für Aufsehen gesorgt, in dem er unter anderem mit den Darstellern Rufus Beck und Patrick Mölleken (Mitglied der SPITZiale-Jury im Jahr 2016) eine Sage aus seiner italienischen Heimat auf die internationale Kinoleinwand brachte. Der Film gewann zahlreiche internationale Preise, unter anderem den als bester Kinderfilm auf dem Kindermedienfestival „Goldener Spatz“. Wer Matthias Lang bei seiner schwierigen Aufgabe in der Festival-Jury unterstützen wird, verraten die SPITZiale-Macher zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht. „Wir stehen bereits im engen Kontakt mit weiteren bekannten Größen aus Film und Fernsehen, die Interesse an einer Teilnahme bekundet haben“ ergänzt Stephan Fröhlich. „Wir werden also auch in diesem Jahr eine sehr gut besetzte und vielseitig aufgestellte Jury präsentieren können!“
Und die bekommt auch in diesem Jahr wieder einiges zu tun. 270 Filmeinreichungen liegen den Festivalmachern zum aktuellen Zeitpunkt bereits vor. Und erfahrungsgemäß kommen zum Ende der Einreichungsfrist noch einmal einige Filme dazu. „Aus 300 Filmen die ideale Auswahl für das Festivalprogramm zusammenzustellen, kostet nicht nur viel Zeit, sondern erfordert auch viel Fingerspitzengefühl“ stellt Sabine Janssen aus dem SPITZiale-Vorstand fest. „Zum einen ist die Qualität eines Films häufig subjektiv, weswegen wir viele Filme intensiv diskutieren. Zum anderen wollen wir den Zuschauern eine Reise durch unterschiedlichste Filmgenres bieten. Nach zwei Komödien wünscht man sich mal etwas zum Nachdenken“.
Das vierte Espelkamper Filmfestival SPITZiale bietet seinen Zuschauern am 05. und 06. Oktober 2018 wieder ein Filmerlebnis der besonderen Art. In drei Filmblöcken präsentieren junge Nachwuchsfilmemacher aus ganz Deutschland ihre kreativen Werke dem heimischen Publikum. Besonders die bereits erwähnte abwechslungsreiche Zusammenstellung von Filmen macht für viele Besucher den Reiz der SPITZiale aus. Während man gerade noch die Freudentränen aus dem Gesicht gewischt hat, wird man im nächsten Moment bereits in eine neue filmische Welt gezogen, die eine völlig andere emotionale Stimmung abdeckt. Zwischen herzhaftem Lachen und Mitfiebern liegen bei der SPITZiale manchmal nur wenige Minuten.
Tickets für die SPITZiale gibt es wie in den Vorjahren in der Buchhandlung Lienstädt & Schürmann in Espelkamp sowie auf der Webseite der SPITZiale unter www.spitziale.de. Trotz des in diesem Jahr fast doppelt so großen Kartenkontingents sollten sich Interessenten jedoch mit dem Kartenkauf beeilen. Denn die Info zu den zusätzlichen Karten hat sich im Altkreis bereits schnell herumgesprochen.